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nehmer Roué geweſen, denn geleſen hat ſie ihn nicht,— meinte, Sie läſen Lord Byron; und die andere meinte gar, Paul de Kock.—“
„Lord Byron und den Operntext will ich nicht er⸗ örtern, aber ich bitte mir doch eine Erklärung aus, wodurch ich verdient habe, daß man mir Paul de Kock als Lieblingslectüre zutraut?“
Die ſchöne Dina zuckte gleichmüthig die weißen
Schultern.
„Sie ſind mir das wahrhaftig ſchuldig, gnädige Gräfin! Sie müſſen mir wenigſtens die Frage be⸗ antworten, was Sie betrifft.— Habe ich Ihnen je Veranlaſſung gegeben—„
Die junge Wittwe bewegte unmuthig das epheu⸗ umſchlungene dunkle Haupt.„Werden Sie nicht umſtändlich, lieber Baron—“
„Das heißt: langweilig,“ ſchaltete Felix ge⸗ reizt ein.
„Oder auch langweilig!“ ſagte mit einem kleinen, geringſchätzigen Gähnen die ſchöne Frau, und hielt, um das zu verdecken, den durchbrochenen chineſiſchen Elfenbeinfächer vor den Mund.


