Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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die ſtattliche Geſtalt des neuen Spykerſchen Kaſtel⸗ lans überflog, ein ſehr natürlicher Gedanke einfiel.

Warum lächeln Sie, Herr? fragte der ehrliche Mann, der es bemerkt hatte.

Haben Sie ſchon eine Braut, Hendrichs?

Der alſo Gefragte erröthete und verneinte die

Frage.

Nun, ſo gratulire ich im Voraus. Ahlſtröm hat

zwei hübſche Töchter und ein ganz anſehnliches Ver⸗ mögen. Vielleicht trifft es ſich, daß Sie den Alten und Mutter Heylike doppelt glücklich machen, indem

Sie ſie zur Ruhe ſetzen und zugleich mit einem Schwie⸗

gerſohne beſchenken.

Dazu kann Rath werden, Herr, die kleine runde Gyſela hat ſich ſchon lange meines Beifalls zu er⸗ freuen.

Dachte ich mir es doch! Nun dann wollen wir gute Nachbarſchaft halten, denn zwei junge Ehemän⸗ ner und zwei hübſche Frauen vertragen ſich in der Regel gut und Keiner braucht auf den Andern eifer⸗

ſüchtig zu ſein.

Ich danke für die mir zugedachte Ehre im Vor⸗

aus und nehme den Glückwunſch herzlich gern an!e