Teil eines Werkes 
4. Theil (1860)
Entstehung
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ben, als um was ich ihn ſo oft auf meinen Knieen gebeten habe.

Unterdeſſen blickten ſich die Anderen überall wie in einem Feenreiche um, Alles kam ihnen ſo wunder⸗ bar und ſeltſam vor, daß ſie ganz verdutzt einander anſchauten und kein Wort hervorbringen konnten. Die bisherigen Bewohner von Blankenau aber, als ſie das ſchöne Paar ſahen, das von jetzt an ihre Herr⸗ ſchaft ſein ſollte, was ſich bald kund gethan, fühlten ſich ſo beglückt und befriedigt, als hätten ſie ſelbſt ein großes Geſchenk erhalten, und auch hier wie im Kiekhauſe ward alſo ein feſtlicher Tag begangen.

Im Laufe des Morgens nahm Waldemar den Verwalter Hendrichs bei Seite, der ihm lächelnd ſei⸗ nen Glückwunſch abgeſta nach allen das Gut betreffenden Einrichtungen. Da ſtellte es ſich denn herans, daß der gute Mann ſchon ſeit einigen Wochen gewußt, daß Blankenau einen neuen Herrn erhalten würde und daß er ſogleich in Waldemar Granzow denſelben vermuthet habe, als dieſer in ganz anderer Abſicht vor einigen Tagen daſ⸗

ſelbe beſucht hatte. Daß er aber Alles zu ſeinem

Empfange bereit gefunden, verdanke er allein dem Grafen, denn dieſer habe dem Verwalter ſchreiben laſſen, Alles im Ganzen und Einzelnen licht und klar

t hatte, und fragte ihn