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Der alte Schwede, der mit ſeinen Glückwünſchen ſonſt immer zuerſt bei der Hand war, wo Jemandem ein Glücksſtern aufging, war aber jetzt noch ganz ver⸗ blüfft und ſtarrte mit offenem Munde aus dem Fen⸗ ſter auf die See hinaus, bis endlich Mutter Talke, nachdem auch ſie ihren herzlichen Glückwunſch ange⸗ bracht, ihm am Aermel zupfte und fragte, ob er denn dem Strandvogt von Jasmund nicht ſeine Chrerbie⸗ tung erweiſen wolle.
„Ja,“ ſchrie er laut auf,„es wird wohl Zeit da⸗ zu ſein. Ha, wo iſt der neue Strandvogt von Jas⸗ mund? Ah, da! Junge, komm einmal her, Du alſo biſt der neue Herr auf dieſem Strande, he? Und vor Dir ſoll ich mich bücken?“
„Alter!“ rief Mutter Talke entrüſtet und ſchüttelte mit kräftigem Rucke einen Arm des Rieſen, der die⸗ ſen aber, da er immer wie eine Eiche ſtand, nicht im Geringſten erſchütterte.
„Schweig!“ donnerte der alte Schwede,„ich habe es jetzt mit Dem da zu thun. Nein, Junge, ich bücke mich nicht vor Dir, denn wer vor einem Kaiſer von Pulitz nicht einmal die Kniee gebeugt hat, der wird es vor einem Strandvogt von Jasmund, was auch eine ganz neu gebackene Würde iſt, noch weniger thun,
zumal Du der Mann in Würden biſt, den ich noch 20 5


