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bei mir auf ſchwediſchem Grund und Boden ſteht und ein ſchwediſches Herz zum Wirthe habt.“ Es dauerte nicht lange, ſo kam eine ſcheu blickende
Magd in's Zimmer und deckte den eichenen Tiſch mit
ſchneeweißem Linnen. Dann kam ſie noch einmal
und brachte eine große Flaſche alten Kornbranntweins
und eine kleinere mit dunklem portugieſiſchen Wein gefüllt, nebſt drei Gläſern, die eher großen Humpen als Weingläſern heutiger Gattung ähnlich ſahen. Sobald ſie auf dem Tiſche ſtanden, füllte Adam Stur⸗ leſon die Gläſer bis an den Rand mit der erſten Flüſſigkeit und bot ſie ſeinen Gäſten an.
Magnus probirte ein Glas und nickte dann dem alten Schweden zu.„Es iſt ächter Vaterländer,“ ſagte
er lächelnd,„ich habe ihn lange nicht gekoſtet.“
„Alles iſt ächt bei mir, wie ich ſelber!“ rief der Wirth,„und nun heiße ich Euch noch einmal willkom⸗ men! Laßt es Euch gefallen in meinem ſchlichten Hauſe. Gott ſegne den Morgentrank!“
Die beiden jungen Männer thaten ihm nach Kräf⸗ ten Beſcheid und langten dann auch von den feſteren
Speiſen zu, die nach und nach auf den Tiſch geſetzt
wurden und die aus einem großen grauen Brode, friſcher Butter und einem reichlichen Vorrath von ge⸗ räucherten Aalen, Kalbsbraten, Wurſt, Zunge, Pökel⸗
— Ferererer eireer,


