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war es gerade die Zeit, wo die Nacht mit dem Tage um die Herrſchaft rang und ein hellerer Schimmer, als bisher ſichtbar geweſen, ſich am öſtlichen Himmel auszubreiten begann. Es war das noch nicht die junge Königin des Tages ſelber, ſondern nur ihr Vortrab, der ſie verkündigt und aller Welt auf ihr Erſcheinen Hoffnung macht.
Der alte Schwede ſtand mitten auf der Wieſe ſtill und ſchaute nach dieſem gelblichen Schimmer hinauf, denn er liebte es, auf irgend einem Theile ſeines Ge⸗ bietes den Morgen zu begrüßen, wenn er friſch aus dem Meere hervorſtieg und mit gebieteriſcher Schnel⸗ ligkeit über das Land flog, um ſich, immer ſiegreich, das größte Reich zu unterwerfen, welches auf dieſem Planeten exiſtirt. Adam war jedoch nicht der erſte und einzige Beobachter, der ſich an dieſem königlichen Schauſpiel weidete, hundert kleine Vögel waren ihm ſchon zuvorgekommen, hatten auf den Baumwipfeln den erſten Platz beſetzt und ſchmetterten nun mit gel⸗ lender Kehle ihren Gruß dem erſehnten Morgen ent⸗ gegen.
„Heei! wie das luſtig iſt!“ rief der Pächter von Pulitz, indem er mit heiterem Auge Alles und Jedes rings herum betrachtete.„Hier freut ſich ſchon Jung und Alt und ich ſollte mich nicht auch freuen? War⸗


