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gentlich in's Leben gerufen ſind, unterhalten und in öffentlichen Blättern über alle Gebühr angeprieſen werden, was, gerade heraus geſagt, zu Gunſten Derer gewiß nicht der Fall iſt, die darin erzogen und dem Ziele ihrer menſchlichen Vollendung nahe geführt wer⸗ den ſollen. Hiermit ſoll aber nicht behauptet ſein, daß alle b ſolche Anſtalten ohne Ausnahme Tadel und Vorwurf verdienen, ach nein; es mag auch recht gute und em⸗. pfehlenswerthe unter ihnen geben, nur ſind ſie ſelten, und gerade die beſten ſind, wie es auch bei anderen Dingen in der Welt geht, die am wenigſten beſuch⸗ ten, wahrſcheinlich deshalb, weil ſie ſich am anſpruchs⸗ loſeſten geberden. Es iſt heutzutage eine unglückliche Modeſache ge⸗ worden, alle jungen Mädchen, deren Eltern ein irgend auskömmliches Vermögen beſitzen, in gewiſſen Jah⸗ ren— und oft ohne jeden ſtichhaltigen Grund, blos 1 in affenartiger Nachbetung dieſer oder jener hochtra⸗ benden Familie— in eine Penſionsanſtalt zu ſenden, Kuum ihnen da, wie man ſich ausdrückt, die letzte Feile einer guten Erziehung, den letzten Flitter einer groß⸗ ſtädtiſchen Lebensart anlegen zu laſſen. Ja, es giebt Städte, in denen es ſich die Bewohner einer gewiſ⸗ ſen bemittelten Klaſſe beinahe zur Schmach anrechnen,


