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„Wie,“ rief er,„hat Ihr Herr Onkel Ihnen nicht den Namen des Böſewichts genannt?“
„Wohl möglich, aber ich habe nicht recht darauf Acht gegeben.“
„Kennen Sie ihn vielleicht?“
„Ganz genau, mein Herr, es iſt ein verteufelter Kerl, auf den ich ſchon lange ein Auge habe.“
„Haha! Das iſt brav, ſehr brav! Courage, mes amis! Und wie ſieht der Burſche aus?“
„Er iſt einen Kopf kleiner als ich, hat ein wachs⸗ bleiches Geſicht wie Mehl und ſchielt auf einem Auge.“
Mr. Dübois hatte ſchon ſeine Brieftaſche hervor⸗ gezogen und notirte das glücklich erfahrene Signale⸗ ment, eine Beſchäftigung, der die beiden Brigadiers eifrigſt ihre ganze Theilnahme ſchenkten.„Das wäre gemacht!“ rief er frohlockend,„nun wiſſen wir end⸗ lich, wie er ausſieht. Courage, mes amis! En avant! Und grüßen Sie den Herrn Capitain, er wird Ihnen zu Allem behülflich ſein, denn er iſt ein ge⸗ fälliger Mann. Aber nun— nun wollen Sie ſchei⸗ den? Ahl“
Und ſchon breitete er die Arme aus und drückte ſeinen Lebensretter an ſich, wobei er wohl keine Ah⸗
nung haben mochte, daß er Den an ſein Herz ſchloß, den er zu verfehmen und zu verfolgen ausgeſandt war.
Der Strandvogt. 1. 23


