Teil eines Werkes 
1. Theil (1860)
Entstehung
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ſeine Kleider getrocknet und ſeinen erſchrecklichen Fie⸗ berdurſt geſtillt, wie er ſagte, erinnerte er ſich, daß er ein Mann der Kaiſerlichen Gewalt ſei, und theilte an den Pächter des Fährhauſes die gedruckten Befehle des franzöſiſchen Gouverneurs von Stralſund aus. Nachdem auch die beiden Brigadiers ſich hinrei⸗ chend getrocknet, gelabt und einen Wagen zu ihrem weiteren Fortkommen requirirt hatten, nahmen die vier Männer auf demſelben Platz, denn Waldemar konnte der Einladung des Franzoſen, ihn bis Wieck zu begleiten, nicht gut ausweichen, obgleich er gern von nun an ſeinen Marſch allein fortgeſetzt hätte. Die

kleine Meile bis dahin wurde ziemlich ſchnell zurück⸗

gelegt; als man aber den Eingang des Dorfes er⸗ reicht, hielt es Waldemar für gerathen, ſich von ſei⸗ ner Begleitung zu verabſchieden und ſeines Weges allein zu ziehen. Allein davon wollte der von Dank⸗ barkeit überfließende Franzoſe nichts wiſſen, Georg

Forſt mußte wider Willen bis in's Dorf mitfahren

und erſt da war endlich die Trennungsſtunde gekom⸗ maen, jedoch nicht eher, als bis der Polizeibeamte ſich eine Viertelſtunde mit Schreiben beſchäftigt hatte, um

ſeinen Brief durch Waldemar ſo raſch wie möglich

an ſein Ziel befördern zu laſſen.

Monsieur Forest! ſagte er mit ſüßem Lächeln, 3