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„mehr ſo hell leuchtet, daß der Zügel des Gehor⸗ „ſams und kirchlicher Zucht nicht mehr ſo ſtraff ge⸗ „halten wird, wie ehedem und wie es zur Macht „und zum Anſehen unſerer heiligen Kirche, zur Er⸗ „kräftigung ihrer Bekenner und zum Heile aller da⸗ „bei betheiligten Seelen nothwendig iſt. In die „Mauern Eures Kloſters ſind Geſinnungen und „Neuerungen gedrungen, die ebenſowohl das An⸗ „ſehen ſeiner Bewohner nach Außen hin ſchwächen, „wie das Heil der Euch untergebenen Seelen ge⸗
„fährden, alſo dem Willen und dem Zwecke der
„Kirche nicht hinreichend entſprechen. Und Ihr, Ihr „duldet es nicht allein, nein, Ihr befördert dieſes „Unweſen noch. Wie konnte es demnach anders
„ſein, als daß die Gnadenwelle des Lichtes, das
„von Eurer Heiligkeit ausſtrömen ſoll, gedämpft „und umwölkt nach Außen hin dringe? daß die „chriſtlichen Tugenden im Schwinden begriffen, daß „der religiöſe Eifer gebrochen iſt, daß die kirchlichen „Pflichten vernachläſſigt werden? Wie konnté es nanders ſein, o vielgeliebter, hochwürdiger Bruder, „als daß die Euch untergebenen Väter, wie ſie „früher ein Beiſpiel der Sittlichkeit, der Zerknir⸗ „ſchung und aller übrigen kirchlichen Tugenden wa⸗
ren, jetzt das Vertrauen ihrer Beichtkinder verlo⸗
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