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ſtalt des Paters Ludovikus. Wie er uns ſah, ſtand er ſtill und gerſuchte ein freundliches Geſicht zu machen, obgleich ſeine Geſichtsmuskeln dagegen arbeiteten. Die Hände drückte er mit der ihm gewöhnlichen ſchmerz⸗ haften Geberde gegen die Bruſt. Das raſche Gehen hatte ihm den Athem genommen und er mußte ſich erſt erholen, bevor er ſprechen konnte. Wir waren ſogleich aufgeſtanden, um ihm entgegenzugehen und ihn zu un⸗ terſtützen. „ Ah!“ rief er,„Ah, es wird ſchon beſſer. Es iſt gut, daß— ich Euch gefunden habe— ich dachte mir's, daß Ihr hier wäret— ſeid Ihr fertig mit Eu⸗ rer Geſchichte?“ „Ja, Ludovikus,“ ſagte Maximilian,„ich bin fer⸗ tig und er weiß Alles ſo genau wie Du. Aber wa⸗ rum kommſt Du ſelbſt, uns heim zu holen. Iſt Etwas vorgefallen?“
„Der Pater Guardian ſchickt mich, Dich zu ſuchen,
Maximilian. Es iſt ihm etwas Unangenehmes begeg⸗
net und er begehrt augenblicklich Deinen Rath.“ „Etwas Unangenehmes? Was denn?“ „Ich weiß es ſelbſt noch nicht, denn er hat
noch nichts darüber mitgetheilt. Aber er hat
Brief empfangen und kaum hatte er ihn zu Ende g
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