Teil eines Werkes 
1. Theil (1861)
Entstehung
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Freunde neben und mit einander in allen Nöthen des Lebens ſtehen.

Am Morgen des 9. Januar es war ein Sonn⸗

tag wurden wir ſchon früh durch die auf⸗ und ab⸗ ziehenden Patrouillen geweckt, die ſich ganz ungeheuer kriegeriſch geberdeten und einen übermäßigen Lärm machten. Bald erfuhren wir auch, daß man einen neuen Gemeinderath gewählt und daß der akademiſche Senat und der Stadtmagiſtrat ſeine Functionen ein⸗ geſtellt habe. Gegen Mittag, als die Sonne etwas hinter den grauen Wolkenſchleiern hervorblickte, for⸗ derte der Prinz uns zu einem Spaziergange auf; wir leiſteten ihm ſogleich Folge und liefen ein paar Stunden vor den? en im Freien umber, alles mit Augen Geſehene⸗ allen Richtungen beſprechend und den Ausgang rophe eihend, wie er nachher wirk⸗ lich kam. Herr v ansfeld wich ſchon ſeit meh⸗ reren Tagen keine von der Seite des Prin⸗ zen, hatte aber, in weiſer Vorſicht die möglichen Er⸗ ei hedenkend, in der Stille alles nicht zu noth⸗ i Gebrauch Beſtimmte einpacken laſſen.

r Nachmittag verging leidlich ruhig, nur die

Bürgerſchaft und die Studenten bewegten ſich wie in einem Ameiſenhaufen geſchäftig auf und ab, plößlich

aber gegen Abend kam eine ſeltſame Strömung unter