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ſtehen, ſo viel in meinen ſchwachen Kräften liegt, aber Mühe wird es machen, gewiß!“
„Was Mühe! Die ſcheue ich nicht und wir Alle nicht, die ſo denken wie wir.“
„Denken denn ſchon viele Fürſten ſo wie Du?“
„Leider nein, aber ſie werden ſo denken müſſen, wenn die Noth an ihren Hals tritt.“
„Das iſt ein kritiſcher Augenblick und es kann noch lange dauern, bis er erſcheint. Sollteſt Du nicht in gewiſſen Träumereien befangen ſein, Bruno, und Dir die Geſtaltung der Zukunft leichter vorſtellen als ſie ſein wird?“
„Mag ſein, auch in Träumen mögen wir uns noch wiegen, aber einmal wacht man aus jedem Traume auf und die Wirklichkeit iſt da; auch für die hohen Herren wird ſie nicht ausbleiben.“
„Das wird kein angenehmes Erwachen ſein, mein Freund, und es wird Kopfzerbrechen koſten, ehe ſie irgend einen Entſchluß faſſen.“
„Einen Entſchluß? Der kann ihnen nicht ſchwer werden, es giebt nur einen.“
„Welchen?“
„Die kleinen Fürſtenthümer, in ihrer Vielheit und Zerriſſenheit, bringen dem großen Ganzen in ſeiner


