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Der Admiral war mit ſchnellen Schritten nach der Bibliothek geeilt, die er noch immer leer fand, und ſandte von hier aus ſogleich einen Diener, um Mac Greenock herbeizurufen. Nachdem dieſer ſeinen gewöhn⸗ lichen Rundgang vollendet und ſein reich verziertes
Inſtrument abgelegt hatte, trat er, noch naß von dem
ſtrömenden Regen, der ſich in gewaltigen Schauern über Glory⸗Craig⸗Hall entlud, bei ſeinem Herrn ein, verbeugte ſich in ſeiner unterwürfigen Weiſe und lächelte dann vor Begierde, zu erfahren, was ſein Herr ihm ſo eilig zu ſagen haben möge.
Der Admiral betrachtete eine Weile mit ſtillem Wohlgefallen die athletiſche Geſtalt des alten Hochlän⸗ ders, deſſen wettergebräuntes Geſicht den Ausdruck un⸗ erſchütterlicher Hingebung für Sir Colin trug, und der jetzt, wo ihm die langen braungrauen Haare, vom Sturme zerzaust, wild um Stirn und Schläfe fielen, einem alten Bären glich, deſſen menſchliches Herz aber von den Gefühlen zärtlichſter Ergebenheit überſchwoll.
„Guten Abend, Mac Greenock!“ ſagte der Ad⸗ miral mit ſeiner gewöhnlichen freundlichen Milde.
„Guten Abend, Sir Colin! Habe ich heute Abend bei dem Winde nicht laut genug gepfiffen und ge⸗ blaſen?“
„Vortrefflich, mein Alter, wie immer, doch das


