„Sie ſelbſt, Herr Admiral.“
„Mich? O!“
„Ja, Sie. Und viſſen Sie, ich glaubte ſchon, Sie hätten mich heute rufen laſſen, um mir die Frage vorzulegen, ob ich nicht ein Vermächtniß der Polly in Händen hätte, da ſie vielleicht geſtorben iſt, was Ihnen eher als mir bekannt geworden ſein konnte.“
„Ah, mein lieber Mr. Hudgiſſon, das war alſo der Grund Ihrer Befangenheit, die mir wohl aufge⸗ fallen iſt?“
„Das war er, ja; mich bedrückte die Sache un⸗ gemein, obgleich ich noch immer zweifle, daß die Polly mir die volle Wahrheit geſagt hat.“
„Was es auch ſei und Wen es betreffen möge, Polly hat nie die Unwahrheit geſagt, ſo viel ich weiß.“
„Das freut mich Ihretwegen, Sir Colin— doch da läutet die Glocke, gilt das uns?“
Der Admiral fuhr aus tiefem Nachſinnen auf. „Ja,“ ſagte er nach kurzem Aufhorchen,„es iſt die Speiſeſtunde bei mir— Punkt zwei Uhr— ich lebe für mich, nicht wie ein Londoner Herr, der nur thut, was Andere thun. Sie haben doch Appetit?“
„Vortrefflichen, Gott ſei Dank! Im Magen liegt meine Krankheit nicht.“.


