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nicht der liebe Gott die Polly, die damals mit ihrem ſterbenden Mann im größten Elend durch die Welt zog, gerade nach Meanach⸗Lodge geführt hätte. Mit einem Wort, ſie ward in der Noth meine Amme, zum Schrecken meiner Mutter, die in ihrem leider zu hoch⸗ fahrenden Sinn dieſe Ernährung meiner kleinen Per⸗ ſon für etwas Schlimmeres als den Tod ſelbſt hielt.
„In Meanach⸗-Lodge blieb nun die Polly, bis ich mehrere Jahre alt war, und lebte daſelbſt ſehr glück⸗ lich, glaube ich, da meine Mutter nur im Sommer einige Monate auf dem fernen Landſitze zubrachte. Als die Polly aber endlich von mir fort mußte, war ſie und ich gleich troſtlos, denn ich hatte die junge hübſche Perſon, die wie eine Mutter für mich ſorgte, herzlich lieb gewonnen. Seit jener Zeit nun verlor ich ſie immer mehr aus den Augen, ſah ſie nur ſelten, habe aber ſpäter öfter von ihr gehört. Ich ward Seemann, wie Sie wiſſen, und verlebte meine Jugend faſt nur auf Schiffen und in fernen Landen; nur höchſt ſelten kehrte ich auf einige Tage in mein elter⸗ liches Haus zurück, das mir auch eben keine großen Freuden bereitete. Die Polly aber vergaß ich nie, und je älter ich wurde und in meiner eigenthümlichen Lage im elterlichen Hauſe unſre gegenſeitige Zuneigung begreifen lernte, um ſo liebevoller dachte ich an ihr


