Teil eines Werkes 
2. Theil (1862)
Entstehung
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ſon mit lauter Stimme.„Oeffnen Sie Alle Ihre

Augen, aber lockern Sie die Zügel der Pferde, ſie

gehen beſſer ohne alle Führung, und nur von Zeit zu Zeit laſſen Sie einen Anruf hören. Das ermuntert und belebt ſie.“

Kaum hatte man ſeine Worte vernommen, ſo fand man ſie auch ſchon beſtätigt. Der Weg verengerte ſich, jede Baumvegetation hörte auf und kahle, nackte ſchwarze Felſen ſtarrten den Reiſenden von beiden Seiten entgegen, immer näher zuſammenrückend und dadurch einen bei⸗ nahe beängſtigenden Eindruck hervorrufend. Der ſchmale Pfad, von Schritt zu Schritt reichlicher mit loſem Ge⸗ rölle bedeckt, ſenkte ſich, um bald wieder um ſo ſteiler emporzuſteigen, und ſtets führte er an Abhängen und gähnenden Schlünden vorüber, in denen über zahlloſe

Trümmerfelsblöcke ein wild brauſender Sturzbach

grollte, deſſen Waſſer alle fünfzig Schritt weit von oben her neuen Zufluß durch größere und kleinere Rinnſale erhielten, die oft unter den Füßen der Pferde wegbrodelten und den ſchwierigen Pfad nur noch ſchlüpf⸗ riger und gefährlicher machten.

So gelangte man an eine Stelle, wo ein ver⸗ kümmertes Birkenbäumchen einſam und verlaſſen quer über den Weg hing. Hier begaben ſich Ferguſon und die Hochländer auf die abſchüſſige Seite des Weges,

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