Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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Endlich raffte er ſich zuſammen und ſeinen Schreck wie einen Fieberfroſt abſchüttelnd, that er ſich faſt Ge⸗ walt an, den verlorenen Faden ſeiner Gedanken wie⸗ derzufinden; als er ihn aber wiederfand, war die da⸗ mit verbundene Niedergeſchlagenheit faſt noch quälen⸗ der, als der vorhergegangene troſtloſe Zuſtand ſeiner Seele.

Als aber auch dieſe Niedergeſchlagenheit endlich wich und ſeine Beſonnenheit mehr und mehr zurück⸗ kehrte, folgte zunächſt der Aerger, Aerger über ſich ſelbſt, daß er ſo lange unthätig geblieben, wo ſo viel Grund zur lebhaften Thätigkeit vorlag. O warum hatte er nichts zu ſeinen Gunſten gethan, lange bevor die Nachricht an Lionel gelangt, daß der Admiral dieſer in ſeinem Edelmuth und ſeiner Menſchenliebe mehr als jeder Andere gefürchtete Mann auf Glory⸗ Craig⸗Hall eingetroffen ſei? Und doch, was hätte er thun können? fragte er ſich in ſtummer Verzweiflung, und das war die erſte klare Frage, die er ſich vorlegte.

*Kann ich alle die Leute, die mir im Wege ſind, über die Gränze ſchaffen und aus dem Lande weiſen laſſen,

da ſie ſo hartnäckig ſind und ſo wenig Neigung zeigen, meinen Wünſchen Folge zu leiſten? Sollte ich Ge⸗ walt gegen meine eigenen Kinder gebrauchen, die nichts Uebles thaten und nur dem Triebe ihres Herzens folgten,