haupt an ſeine Verbindung mit Schottland erinnert wurde.
Und merkwürdig genug! Gleichſam als wolle ihn das Verhängniß für dieſe ſeltſame Abneigung, dieſen Ausdruck eines unnatürlichen Widerwillens beſtra⸗ fen und nur noch häufiger an die verhaßte Abſtam⸗ mung erinnern, hatte es ihm ganz gegen ſeine und die allgemeine Erwartung eine ſchottiſche Gemahlin beſchieden. Wie das zugegangen war, hat ſich Lord Lündale ſelbſt nie ganz klar machen können, und auch vor der Hand annehmen, daß es eben llsneine ſeltſame und unerklärliche Fü⸗ gung gew noch, eine wie große Quelle von Unmuth aus r Ehe für den Lord hervorſpru⸗ delte— das größte Uebel derſelben, eine wahre Fülle von Elend, war nicht ihm ſelbſt, vielmehr der ſchotti⸗ ſchen Gemahlin zu Theil geworden. Dieſe arme Frau hatte in ihrem kurzen Leben nur einen Irrthum be⸗ gangen und war demſelben zum Opfer gefallen— eben daß ſie Lord Lowdale zu ihrem Gatten und Be⸗
ſchützer gewählt. Als Tochter des reichen Lord Reay,
mit großer köxperlicher Schoͤnheit, geiſtigen Vorzügen und bereits des Herzens begabt, hatte
ſie das Schickſal gehabt, aus verſchiedenen Gründen zwei ſehr verſchieden begabten Brüdern zugleich zu


