Teil eines Werkes 
1. Theil (1862)
Entstehung
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auf dem Lande aber iſt ein ganz anderer als bei uns. Wir gemüthlichen Deutſchen ſuchen zu dieſer froſtigen Jahreszeit die ſchützenden Mauern unſerer Städte auf, 5 drängen uns möglichſt darin zuſammen, um der Unbill der Witterung ſo beſſer zu entgehen und die Vergnü⸗ gungen der Geſelligkeit, die Genüſſe der Kunſt nach Gefallen auszubeuten; wir denken, wir arbeiten, ja wirparlamentiren im Winter, nachdem wir den Stoff dazu im Sommer und Herbſt geſammelt. In den heißen Tagen dagegen, wenn die Strahlen der Sonne und der Staub unſre Straßen unerträglich machen, verlaſſen wir gern unſre dunſtigen Stuben, dann gehen wir in den grünen Wald, erklettern die romantiſchen Berge, freuen uns über den reinen blauen Himmel, athmen die ſüßen Düfte von Thälern und Fluren ein und hören mit wonneſchauerndem Herzen die Sänger des Waldes und Feldes ihren Lobgeſang in den ſonnenklaren Aether hinaufſchmettern. In England dagegen iſt es etwas ganz Anderes. Hier prangen die Parks, die Gärten, die Auen im Sommer faſt vergeblich in ihrem leuchtendſten Schmucke, die Blumen verblühen und verduften, ohne daß ſie das Auge ihres in der Ferne ſchweifenden Herrn ſieht; 4 die ſchönen Burgen und Schlöſſer mit ihren unzähli⸗ gen Schätzen und Sammlungen ſtehen leer und un⸗