Teil eines Werkes 
4. Bd. (1854)
Entstehung
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ehrenwerthen, ehemaligen Pfarrers. Ach! wie tref⸗ fend und genau hatte Percy ihn mir geſchildert! Würde, menſchenfreundliche, gedankenvolle Würde lag in ſei⸗ ner Miene und in ſeiner Haltung. Aber die Jahre und die mannichfachen Leiden, die über ſeinen Scheitel dahingegangen und ſeine Haare gelichtet, hatten auch dieſe feſten, männlichen Züge, zwar nicht abgeſpannt, aber doch weicher, ich möchte ſagen, wehmüthig ge⸗ macht. Ein Ausdruck tiefen Schmerzes lag in den ehrwürdigen Falten um ſeinen Mund, und ſein ſonſt ſo freundlich blickendes, wohlwollendes Auge ſchaute

mich ernſt mit dem ſtill getragenen Bewußtſein ſeines

verlorenen Glückes an. Er trug ein langes, ſchwarz⸗ ſammetnes Hausgewand, welches ſeiner hohen Figur

etwas Impoſantes verlieh, aber ſeinen Schultern

ſchien eine unſichtbare und zu ſchwere Laſt aufgebür⸗ det zu ſein, denn ſie hingen etwas nach vorn gebeugt, ſo wie auch ſein leicht geſenkter Kopf eine gewiſſe Er⸗ gebung andeutete, die bei ſeinem ſtillen Weſen eben ſo natürlich wie würdevoll erſchien. Was mir aber auf den erſten Anblick die feſte und freudige Ueberzeugung gab, Sir Robert Graham's Geiſt und Herz erliege

noch nicht den Schlägen ſeines Geſchicks... das war die freie, kräftige, männliche Stirn, auf deren

reiner und breiter Wölbung das feſteſte Gottvertrauen,

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