ich auch meiner Ueberzeugung als Irrenarzt gemäß zu handeln gewiß wäre, wenn ich Mr. Sidney in ſei⸗ nen Lieblingsbeſchäftigungen, ſeinem Sichgehenlaſſen u. ſ. w. durch meine Theilnahme ermunterte?
Ich erwiderte ihm, daß mich der reine, erhabene Geiſt, der dieſem liebenswürdigen jungen Manne inwohne, intereſſire, daß ich Beobachtungen ſeltener und ſchwer zu erreichender Art über ſeinen ſonderba⸗ ren Gemüthszuſtand ſammele, daß ich gewöhnlich deutſch mit ihm rede, weil er ſich darin üben wolle, und daß ich endlich nur nach meiner Ueberzeugung als Arzt handele, wenn ich mich bemühte, ſeine An⸗ ſichten zu berichtigen und ihn in ſeiner fortſchreitenden Geneſung zu befeſtigen und weiterzuführen.
Hiermit ſprach ich die Wahrheit aus, und meine Worte waren ganz ſo eingerichtet, die Beſorgniß des
Fragenden aufzuheben und ſeine Wünſche in Bezug auf ſeinen Kranken zu befriedigen, aber dennoch konnte 8 ich nicht umhin, wahrzunehmen, daß man in Klei⸗ nigkeiten anfing, eine Art von Mißtrauen in mich zu ſetzen, oder wenigſtens mein Kommen und Gehen mit
mehr Aufmerkſamkeit zu betrachten, und ich nahm mir
daher vor, nur noch vorſichtiger in meinem eigenen Treiben zu werden.
. Und ſo kam es, daß wir in unſeren Geſprächen,
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