Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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Und dabei hielt er ſchon ſeine Hand dem Ober⸗ arzte hin, der ihm lächelnd die Rolle gab.

Ein alter Mann! rief der Direktor, des Grafen Gloſter getreuer Pächter!

Ich, ich! rief faſt athemlos Mr. Temple⸗ ton, der Gevatter, ich kenne den Grafen Gloſter ſchon ſeit dreißig Jahren, und kein Menſch, glaube ich, kommt meiner Geſinnung, was die Treue anbetrifft, gleich!

Es handelt ſich hier nicht um den Grafen Gloſter, welchen Sie kennen, Mr. Templeton, ſagte der Oberarzt, ſondern nur den, welcher...

Das iſt mir ganz einerlei, unterbrach ihn Ge⸗ vatter Templeton, geben Sie her, geben Sie her, Sir!

Da haben Sie, was Sie verlangen, und halten Sie aus in Ihrer Treue, ſagte der Oberarzt und hielt die Rolle hin, die ihm der Muſikus, der von ſeinem Stuhle aufgeſprungen war, beinahe aus der Hand riß.

Mr. Brown, der Spion genannt, und der letzte der Männer, ſaß wie auf Kohlen, rutſchte auf ſei⸗ nem Stuhle hin und her und griff alle Augenblicke, wie um Faſſung zu gewinnen, an ſeinen Bart. End⸗ lich konnte er ſich nicht länger halten.

Iſt denn noch eine für mich da, Herr Di⸗

rektor? fragte er mit ganz kleinlauter und zittern⸗

der Stimme, der man die innere Angſt deutlich anhörte.

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