Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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er; aber ich dächte, ich hätte gelernt, wie man mit Grafen und Herzögen umſpringt, und mit einem Kö⸗ nige wird es doch auch nicht viel ſchwerer ſein. Wenn Sie nichts dawider haben, ſo glaube ich, wie ich Os wald heiße, auch einen guten Oswald ſpielen zu können. Brav! Mr. Oswald! Hier haben Sie, was Sie verlangen, ſagte der Oberarzt und reichte die Rolle hin. Jetzt aber war man wieder an eine Klippe ge⸗ kommen. Es handelte ſich um die Beſetzung der Nar⸗ renrolle und man wollte ſte Niemandem aufdringen.

Wider Erwarten aber ging es mit Hülfe Mr. Sid⸗

neys, der jetzt zum erſten Mal thätig eingriff, vor⸗ trefflich, wie der Leſer ſogleich ſehen wird.

Der Narr! meine Herren, rief der Direk⸗ tor und ſah wider Willen etwas ſchalkhaft aus. Eine vortreffliche Rolle, ein Muſter von Verſchlagen⸗ heit und doch von großer Herzensgüte und Anhäng⸗ lichkeit an ſeinen Herrn. Der Mann, der dieſe Rolle richtig auffaßt und getreulich ſpielt, kann ſich ſehr hervorthun und allgemeinen Beifall erwerben.

Aber Alles ſchwieg. Das Wort Narr! hatte ſie etwas verblüfft.

Unnterdeſſen hatte ſich der Lieutenant von ſeinem

vorherigen Schreck und ſeiner Zurechtweiſung