Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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war Kammerdiener bei einem Grafen des Hofes in Windſor geweſen, obgleich ſeine allgemeine Bildung ihn zu einer höheren Stellung in der Welt berechtigte. Sein Unglück hatten eigentlich die Kammerjungfern der Frau Gräfin herbeigeführt, indem ſie ihn ſtets zum Beſten gehabt und mit heinbaren Liebesanträ⸗ gen überſchüttet hatten. 3

Endlich, ſich für arßetgensnc geliebt haltend, beſchloß er auf Cupido's Wegen zu ſohihhthen und be⸗ gab ſich zu einem Rendezvous, dohd man, um den Spaß vollkommen zu machen, die ganze gräfliche Fa⸗ milie beſchieden hatte. 3

Der arme Mann erkannte bald ſeinen gräßlichen Irrthum; auf eine ſo handgreifliche Weiſe gefoppt, glaubte er, ſein Herr würde ihn fortſchicken und er alsdann brotlos ſein. Von dieſem Gedanken über⸗ wältigt, fand man ihn eines Tages an einem Thür⸗ pfoſten hängen, jedoch wurde er zeitig genug befreit und gerettet, aber ſein Verſtand war zerrüttet und ſo brachte man ihn hierher.

Sein Name war ſonderbarer Weiſe Oswald und ſo beſtimmte man ihn, die Rolle ſeines Namensvet⸗ ters zu übernehmen, für die er übrigens genau paßte,

aß er nicht ſo ſchlecht war, wie Shakeſpeare ihn

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