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der Advokat genannt. Seine Gemüthsart war ſtill, nachdenkend, weichherzig. Er ſollte den Herzog von Albanien ſpielen.
Sein nächſter Nachbar war ein hochgewachſener, beinahe flachsblonder Mann in den Dreißigern, ziem⸗ lich friſch ausſehend und ſtets bemüht, ſich eine nach⸗ läſſig vornehme Miene zu geben.
Er war der Sohn eines reichen Kaufmanns aus Liverpool, hatte durch ganz Europa Reiſen gemacht und ſich überall, ſogar an einem deutſchen kleinen Hofe, wo er einige Zeit verſchwenderiſch lebte, für einen engliſchen Lord ausgegeben.
In der Fremde war ihm dies gelungen, aber der vor⸗ nehme Kaufmannsſohn hatte ſich ſo ſehr an ſeinen beque⸗ men Stand und an die Huldigungen, die Sr. Herr⸗ lichkeit überall gezollt waren, gewöhnt, daß er, durch den Erfolg kühn gemacht, auch in London ſeinen an⸗ genommenen Namen und Stand beizubehalten beſchloß.
Hier aber kam er zuerſt mit ſeinem Banquier in ein unangenehmes Mißverhältniß, der ihn bei einem Baron gefunden hatte, mit dem er vom Continent zurückgekehrt war und bei dem er ſpeiſte und Mylord genannt wurde.
Nach ein Paar Tagen fand er ſich bei d quier ein, in dem er ſeinen Tiſchnachba r Irre von St. James. 1. Band.
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