Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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er das Falliment des großen Hauſes, bei dem er faſt ſein ganzes Vermögen ſtehen hatte.

Das war ein Donnerſchlag für dieſes edle Herz, das nur für die ſtillen Wiſſenſchaften und die Erzie⸗ hung ſeiner Schweſterkinder zu leben gewohnt war. Schon in Amerika war er der Verzweiflung nahe. Zu Hauſe angelangt, erfuhr er nur allzubald die Wahr⸗ heit und den Umfang ſeines Verluſtes, und nun, troſtlos und nicht im Stande, den Jammer ſeiner Schweſter und deren Kinder zu ertragen, erlag er ſei⸗ nem Geſchick, das ihn in dieſes Irrenhaus führte.

Er war unter allen Anweſenden ſeiner Heilung am nächſten gerückt. Ihm hatte man die Rolle des Kent zugedacht. Da er keinen mir bekannt geworde⸗ nen Spitznamen beſaß und ich ſeinen Namen nicht nennen mag, werde ich ihn mit ſeinem Stande, Ba⸗ ronet, bezeichnen.

Neben ihm ſaß, einen ſeltſamen Contraſt mit ihm bildend, ein ſonderbarer Menſch. Lang und ha⸗ ger, wie er war, ſaß er immer in einen ſpitzen Win⸗ kel gebogen und hatte faſt ſtets den linken Fuß, in⸗ dem er ihn über das rechte Bein ſchlug, in der Hand. Sein Geſicht hatte etwas Mumienhaftes an ſich; ſeing. Backenknochen ſtanden weit heraus, die dunkelen Haate fielen ihm etwas unordentlich über die niedrige Stirn,