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nauer zu ſchildern, damit er ſpäterhin bei der Ver⸗ theilung der Rollen und bei der Aufführung ſelber auch wiſſe, was er ſich bei den vorzuführenden Per⸗ ſonen zu denken habe. Doch da dieſe Schilderung für manchen Leſer nur von untergeordnetem Intereſſe ſein dürfte und mich leicht über die mir geſteckten Grenzen hinausführen könnte, ſo bemühe ich mich, ſie ſo kurz wie möglich zu entwerfen. 3 Rechts mir zunächſt... wihrend Nr. Sidney ſich zu meiner Linken befäͤnd., ſaß ein großer, breitſchultriger, wohhvollender⸗ alter Mann mit einem faſt ganz kahlen Schei itel, um deſſen Schläfe und Hinterhaupt nur noch einige weiße kleine Haarlocken hingen. Seine großen blauen Augen blickten kühn und gebieteriſch um ſich her, ſeine Geſichtsfarbe war zwar etwas blaß, a aber das Antlitz ſelbſt wohlgenährtn Um ſein ſtarkes, männliches Kinn ſchloß ſich, bis beinahe an die Ohren hinauf, ein eisgrauer, gelock⸗ ter und ehrwürdiger Bart, der mit großer Sorgfalt gepflegt war und mit dem, ſeine Oberlippe zierenden, ſilberweißen, prächtigen Schnurrbart zuſammenlief. Gleich an ſeinem befehlshaberiſchen, kühnen ui. ſtolzen Aeußeren, ſo wie an ſeiner knappen, für einen ſo alten Mann auffallend gewählten Kleidung hah man, daß er Militair geweſen war, und in der


