Teil eines Werkes 
1. Bd. (1854)
Entstehung
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und ſtaubig, nichts als das unveränderliche Einerlei

. darbietet, dem Jugendmuth und Lebensluſt pon jeher ſo abhold waren. 1 So war ich auch diesmal meiner alten Neigung

gefolgt und hatte ſo eben einen ſchmalen Fußpfad ein⸗

geſchlagen, der, in ſchneckenartiger Windung bergad

führend, mich in ein kleines, ſtilles, grünes, rings ¹

von bewachſenen Höhen umgebenes, Thal brachte.

Ich ſtand ſtill und blickte rückwärts die Höhe hinauf,

6 von der ich ſo eben herabgekommen war. Die ſin⸗

kende Sonne, am unbewölkten Himmel langſam dahin

gleitend, war ihrem Wendepunkte nahe und warf nur

noch einige ſchräge, purpurroth glühende Strahlen guf

die höchſten Wipfel der rieſigen Bäume jener Anhöhe,

während der breite und lange Schatten derſelben das tiefere Thal ſchon dunkler färbte.

So meiner ſtillen Betrachtung hingegeben, ließ

ich mich am Fuße einer ſchlank gewachſenen Tanne im

friſchen, duftigen Mooſe nieder und zog meine Karte

hervor, um zu berechnen, wie weit St. James wohl

noch von meinem jetzigen Ruheorte entfernt ſein könne.

Doch, wie es mir oftmals ging, konnte ich auch

3 diesmal den Punkt, auf dem ich mich gerade befand,

nicht genau auf hem Papiere finden, und ich wa

iger Verlegenheit,

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