auftaucht, und nach einiger Zeit ſah ich drei Herren langſam den Berg heraufwandeln, auf deſſen Gipfel ich ſelber ſaß.
Allmälig kamen ſie mir näher und als ſie ſo weit vorgerückt waren, daß ich ſie genauer muſtern konnte, erkannte ich dieſelben beiden alten Herren, die ich ſchon an manchen Tagen zuvor in Begleitung jener beiden jungen Paare auf Stubbenkammer geſehen hatte. Der dritte junge Mann, der ſich heute in ihrer Geſellſchaft befaud, zeigte ein feines blaſſes Geſicht, mit Augen von reinem Schnitt, aber ſinnendem, faſt melancho⸗ liſchem Ausdruck, dem gegenwärtig ſogar eine weh⸗ müthige Traurigkeit beigemiſcht war. In ihrem wei⸗ teren Geſpräch, das ich zum Theil hören konnte, nannten ihn die älteren Herren Willibald Stillfried und bewieſen ihm eine eben ſo väterliche Theilnahme, wie er ſie mit einer faſt zärtlichen Ergebenheit be⸗ handelte.
Als die drei Herren ſich meinem Platze genähert hatten, ſtand ich von meinem Sitze auf, begrüßte ſie und rückte an das äußerſte Ende der Bank, um auch ihnen einen Ruheſitz auf derſelben zu gewähren. Sie aber, nachdem ſie mich wieder begrüßt, ſuchten nicht die Bank auf, ſondern blieben vor einen kleinen Hü⸗ gel ſtehen, der, kaum ſichtbar unter der üppigen Laſt


