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köſtlichen Buchendach ſaßen, das ſeine Zweige ſchir⸗ mend und kühlend über die glücklichen Menſchen brei⸗ tete, war ihre Angſt verſchwunden, ein köſtlicher Ge⸗ nuß trat an deren Stelle und weit hin über das Meer blickten ſie nach den Schiffen aus, die am Hori⸗ zonte auftauchten, wie es auch ehemals die beiden An⸗ dern gethan, als ſie noch Alwine Halling und der arme Maler waren, der nichts als ſeine Kunſt und ſein männliches Herz beſaß, womit er die Blume er⸗ obert haͤkte, die jetzt an ſeiner Seite lagerte, ihm überglücklich in das gebräunte Antlitz blickte und den Geſchwiſtern von den Geſprächen erzählte, die ſie einſt, weniger glücklich als jetzt, aber doch hoff⸗ nungsreich, hier im Schatten der rieſigen Bäume ge⸗ führt hatten.
Ungefähr zu derſelben Stunde deſſelben Tages, als das eben Erwähnte am Kieler Ufer vorfiel, ſaß der Verfaſſer dieſer Erzählung, der auf einer Reiſe durch Rügen begriffen war, auf dem Gipfel des ſchö⸗ nen Lenzberges und labte ſich an der wundervollen Ausſicht, die ſich hier vor den Augen des genüg⸗ ſamen Wanderers zu jeder Zeit aufrollt. Tiefblau und nur hin und wieder mit kleinen, ſilbern ſchim⸗ mernden Wölkchen beſtrent, breitete ſich vor ihm das


