Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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Einer und ſelbſt einer größeren Nacht zu Leibe zu gehen wagen kann.“

Nach dieſem zweiten Redner ſtand der dritte und ſo nach einander alle übrigen auf; Jeder bot ſein großes oder kleines Fahrzeug, je nachdem er es nun beſaß, zur Hülfe an und außerdem alle Hände, über die er verfügen konnte.

Als dieſe von Herzen kommenden Reden beendigt waren, erhob ſich Herr von der Oehe noch einmal und dankte mit gerührter Miene für ſo viele Liebe unter ſeinen guten und getreuen Nachbarn, worauf er an Alfred Brunſt das Wort abtrat, der ſeine mächtige Geſtalt jetzt erhob, mit ruhigem Auge über die ganze Verſammlung ſchaute und dann mit eindringlichem Nachdruck folgende Worte ſprach:

„Meine lieben Freunde! Da wir nun ſo weit ge⸗ kommen ſind und wiſſen, daß wir auf Eure Hülfe rechnen dürfen, wie wir es gleich von Euch vorausge⸗ ſetzt, ſo müſſen wir auch weiter kommen und überle⸗ gen, wie wir uns am beſten aufſtellen und durch un⸗ zweideutige Signale unter einander verſtändigen kön⸗ nen, da ja der Ueberfall nicht blos bei Tage, ſondern auch bei Nacht erfolgen kann. Glücklicher Weiſe haben wir Vollmond und da der Feind nur bei günſtigem Wetter die Inſel beläſtigen kann, ſo iſt ſein Vortheil