Teil eines Werkes 
3. Theil (1861)
Entstehung
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vor den Kopf zu ſchießen und ſo mir ſelber Recht zu verſchaffen. Bevor ich jedoch zum Aeußerſten ſchritt, ſchrieb ich noch einmal einen verſtändlichen Brief an die Regierung und der half, denn man ſchickte mir den Mann dort—“ hierbei zeigte er auf den Gens⸗ darmen, der wohlgefällig ſeinen Schnurrbart ſtrich und dann eine achtungsvolle Verbeugung machte—„um mir beizuſtehen.“

Die Schiffer richteten ſämmtlich ihre Augen auf den Gensdarmen, der ganz roth darüber wurde und ſich in die Bruſt warf, dann nickten ſie ſich wieder mit bedeutſamem Winke zu, als begriffen ſie nun erſt die Anweſenheit des uniformirten Mitgliedes der Ver⸗ ſammlung.

„Aber was, meine Freunde und Nachbarn,“ fuhr Herr von der Oehe fort,„ſoll mir ein Mann gegen die verwegenen Freibeuter helfen, und wenn er auch einen raſſelnden Säbel an der Seite und Piſtolen in der Taſche trägt? Ich frage Euch. Kann er mit dem Säbel über die See ſchwimmen und die Schiffe feſt⸗ halten, die mir meine Steine ſtehlen, von deren Ver⸗ bleib meiner Inſel Exiſtenz abhängt? Und wie genügt ein Mann, wenn Zehne mich angreifen und mir Tag und Nacht mit frechſter Stirn die Zähne weiſen, he?— Seht einmal, da habe ich nun auf meine eigene