———
— 155
„Die Nachrichten lauten ſehr widerſprechend,“ fuhr der franzöſiſche General fort,„über den Urſprung und die Größe dieſes Erbſchaften⸗Reichthums.— Geſtern er⸗ zählte mir ein Attache, er ſolle ſeine Frau ihrer Reich⸗ thümer wegen geheirathet haben, obgleich ſie eine Negerin iſt.“
„Der Wahrheit die Ehre,“ bemerkte der brittiſche Antipode,„ſeine Frau iſt ſo weiß, wie die Ihrige, mein Herr General, aber etwa hundert tauſend Mal reicher, was allerdings uur eine Kleinigkeit an Zahlen iſt.“
„Auf ein paar mehr oder weniger, Mylord, wird es wohl nicht ankommmen.“
„Aber auf ihre Farbe, mein General; wie ich höre, ſtammt ſie aus ſpaniſchem Blute.“
„Ah!“ rief hier Don Bermuda⸗Pedro⸗Ledro⸗ Cervantes⸗Balafreda ſehr aufmerkſam und riß ſeine großen ſpaniſchen Augen auf.
„Ja, ihre Mutter war eine ſpaniſche Creolin, ihr Vater aber ein in Neuyork anſäſſiger Deutſcher, den ich ſchon genauer kenne. O, auch viele von Ihren Regierun⸗ gen kennen ihn ſehr genau— er hat große Schuldner hinterlaſſen. Er war ein Ehrenmann, mit Einem Worte. Wir kennen ihn ſehr genau. Er war der erſte Handels⸗ mann der Welt, was ſeine Kenntniſſe im Handel anbe⸗ traſ. Dabei rechtſchaffen und warmherzig. Wenn er


