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geſſen. Nur aus dem tiefen Grabe der Erinnerung ſtiegen bisweilen jene Tage ernſteren Dranges herauf, dann aber nur, um den Gedenkſtein der begrabenen um ſo ſchöner zu ſchmücken, mit dem Bewußtſein nämlich: nach redlichem Streben im Kreiſe der Seinen, von der Liebe Hunderter umgeben und getragen, dem Ziele entgegengewirkt zu haben, welches er ſich als Aufgabe ſeines ganzen Lebens geſtellt hatte. 3 Jetzt fuhr er in dieſe Stadt ein, gezogen von einem Geſpann brauſender Roſſe, wie ſie nur Fürſten beſitzen, gefolgt von einer langen Reihe glänzender Wagen, mit ſeinen Freunden gefüllt, begleitet von zahlloſen Dienern; er, früher einer der ärmſten, jetzt der reichſte Mann der Stadt, und vielleicht auch der glücklichſte von Allen; im Beſitze nicht allein ungeheuerer Reichthümer und begabter Freunde, ſondern auch des ſchönſten, lieblichſten Weibes auf Erden, wie es nur ſelten das Auge des Sterblichen erblickt, viel ſeltener aber an ſeinem Herzen ruhen ſieht. Es war ſchon dunkel, als er in das Portal des Geſandtſchaftspalaſtes einfuhr, welches, in der ſchönſten und beſuchteſten Gegend der Stadt gelegen, ſeine Thore für ihn weit geöffnet und ſeine Räume erleuchtet hatte, denn ſeine Ankunft war vorher gemeldet und erwartet worden. Sämmtliche Diener der Geſandtſchaft ſtanden an der Treppe und harrten des Gebieters mit Neugierde
und Spannung, denn auch zu ihnen waren die fabelhaf⸗


