eigener Perſon den verehrten Gebieter über den Fluß zu
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ſetzen. Sehen wir daher nach, was dieſe Verzögerung veranlaßte.
Eduard Hutten war mit dem Kaſſirer und Sekre⸗ tair noch zuletzt in ſeinem Zimmer geweſen, um mit ihnen einige eilige Geſchäfte zu beſprechen, und wandelte nun, von Beiden begleitet, zu Fuß nach der ſüdlichen Landungs⸗ brücke. In die Nähe derſelben gelangt, hatten ſie ſchon den Fuß darauf geſetzt, als Eduard, ſich zufällig um⸗ wendend, in dem dunkeln Laubgange, der zum Schweizer⸗ hauſe führte, ein weißes Kleid flattern ſah. Er winkte ſeinen Begleitern zu, einige Augenblicke auf ihn zu war⸗ ten, und ging dem weiblichen Weſen entgegen, das er ſogleich erkannt hatte und in der Begleitung des jungen Geiſtlichen langſam daherwandeln ſah. Es war Louiſe Wollzagen, ſeine ſanfte Schweſter.
Eduard reichte beiden die Hand, als er an ſie her⸗ angetreten war. Louiſe ſchien etwas betreten, der Geiſt⸗ liche ſchweigſam. Nach einigen oberflächlich gewechſelten Worten verbeugte ſich der Letztere, und unter dem Vor⸗ wande, einen Auftrag zu erfüllen zu haben, empfahl er ſich und verſchwand in den Gebüſchen.
„Sieh, ſieh,“ ſagte Eduard zur Schweſter, deren Arm er genommen hatte,„meine ſanfte Louiſe wandelt allein mit einem Sterblichen, und dieſer Sterbliche iſt ein Mann.“


