Teil eines Werkes 
5. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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begrüßen. Am 24. Juni Morgens acht Uhr treffe ich in der Stadt ein, und um neun, ſo Gott will, bin ich bei Euch. Lebet Alle wohl!

„Eduard Hutten⸗Stolling⸗Wollzagen.“

„So, da haben wir's, am Johannistage! Nun wohlauf, Kinder, rüſtet Euch, noch haben wir Zeit. Laſſet die Einladungsſchreiben abgehen, damit Alle kommen und Keiner ausbleibe. Aber wo iſt der Capitain— der Admiral, wollte ich ſagen?“

Aber der neue Admiral war ſchon an Bord ſeines Admiralſchiffes gegangen. Mit kundigem Auge unter⸗ ſuchte er jede Planke, jede Schraube, jedes Tau. Dann wurden die Segelboote in's Waſſer gelaſſen, und in weni⸗ gen Stunden lagen Dampfer und Boote, alle nach ächter Seemannsweiſe getakelt, im kleinen, vortrefflich gerundeten und vertieften Hafen an der Oſtſeite der Inſel. Der Capitain ſelbſt eben ſowohl wie ſeine Matroſen zogen ein in das ſchöne Matroſenhaus, welches, aus zwei Stock⸗ werken beſtehend, an den Ecken zwei Thürmchen zeigte, mit Baumborke äußerlich verkleidet war und in einer Fülle von Epheu und Schlinggewächſen unmittelbar hinter den Fliederbüſchen am Strande verſteckt lag und zur Aufnahme von ſechzig Matroſen eingerichtet war. Im oberen Stock⸗ werke aber war Schröders eigene Wohnung zu ſeinem Empfange bereit, und als er in dieſelbe trat, fand er

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