Micht im Geringſten. Geſunder, kräftiger, milder und glücklicher iſt er, als er war, ſonſt ohne alle Wan⸗ delung.“
Und die Freunde erhoben beinahe ein Triumph⸗ geſchrei.
So kam man denn mit der Zeit ſeinem Ziele näher. Aber das Laufen, das Ordnen, das Bewundern wollte kein Ende nehmen, zuletzt wurde es am allerärgſten; Waldau's Unruhe, anſtatt abzunehmen, wuchs beinahe mit jeder Stunde, überall fand er noch etwas zu verbeſſern, zu rücken, zu verſchönern.
Endlich aber, es war am erſten Junitage, berief er
alle Freunde zuſammen, und als ſie im Garten in einer
ſchönen Roſenlaube verſammelt waren, ſagte er:
„Nun, meine lieben Freunde, iſt endlich der Augen⸗ blick gekommen, wo ich ſagen kann, wir ſind fertig! Das war eine herrliche Arbeit, die Engel im Himmel mögen uns darum beneiden! Jetzt fragt es ſich, wann kommt er und wie empfangen wir ihn?“
Alle verſtummten, dieſe Frage hatte ſich ſchon ein Jeder vorgelegt, aber Keiner hatte ſie zu beantworten verſtanden.
Raphael wollte einen künſtleriſchen Aufzug, Lambeck einen zu Pferde, Felix eine große Muſikaufführung, Ernſt eine phantaſtiſche Waſſerfahrt, bei der die Nixen des Fluſſes und die Rymphen der Bäume Reden halten ſollten.


