Teil eines Werkes 
5. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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man bald die allgemeinſte Thätigkeit über die ganze, bei⸗ nahe meilenlange Inſel verbreitet, und es gab des Stoffes zu intereſſanter Betrachtung genug.

In kaum vier Wochen waren die nöthigen Erdar⸗ beiten beendigt und die Maurer begannen die Grund⸗ pfeiler zu legen, überall faſt zu gleicher Zeit. Ein wahrer Wetteifer beſeelte die ſich ſelbſt anfeuernden Ar⸗ beiter, die ſich nicht allein gut und pünktlich bezahlt, ſondern auch beſſer und nahrhafter beköſtigt ſahen, als ſie es bisher gewohnt geweſen waren. Die Geldquelle floß von der Hauptſtadt her reichlich, und ſo fehlte es an nichts. Was nun die ſachkenneriſche und umſichtige Lei⸗ tung im Ganzen und Großen betraf, ſo war dieſe in Fülle vorhanden. Man hätte hier Hans Waldau ſehen müſſen. Wenn es möglich geweſen wäre, ſich ſelber in zehn Theile zu zerſpalten, er hätte es gewiß gethan. Er war überall. Wie der Wind trug ihn ſein ſtets

geſattelter ſchneller Pony von Ort zu Ort, von Bauſtelle

zu Bauſtelle, und Ernſt war ſein oberſter und unmittel⸗ barer Werkführer. Wo man dieſe Beiden nicht vermuthete, da waren ſie, oft kam der Eine nach dem Andern, oft Beide zugleich, und ſtets gehorchte man ihren Anord⸗ nungen auf der Stelle. Es war ein Kopf, der Alles

leitete, ein Wille, der überall gebot, und da die kleinen

Werkräder genau und geſchickt in das große Triebrad