Teil eines Werkes 
4. Theiles 2. Abt. (1852)
Entstehung
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einigen Tagen die Küſten der neuen Welt erblicken würden.

Ich habe wieder Sehnſucht nach dem feſten Lande, ſagte Joſephſon,und möchte doch nicht die Reiſe um die Welt machen, ſo ſchön ſie ſein mag.

Du biſt ein Menſch, in deſſen Adern Queckſilber läuft, ſcherzte Eduard.Ich befinde mich ganz behag⸗ lich auf dem Waſſer, namentlich bei ſolchem Winde und mit der frohen Ausſicht, das Land bald zu erreichen. Was eilſt Du ſo? Wir können noch lange nicht an unſre Rückkehr denken; wo wir alſo ſind, mag es gut ſein. Schmeckt Dir der Wein nicht auf meinem Schiffe?!

Doch, doch, es iſt nur das Verlangen, die große Stadt Amerika's, Neuyork, zu ſehen und wieder ruhig in einem ſtillſtehenden Bette ſchlafen zu können. Ich will es nur geſtehen, in jenen erſten Nächten, die wir glücklicher Weiſe hinter uns haben, als mich das Seeungethüm ge⸗ packt hatte, habe ich mich ſtets feſtgebunden, denn ich fürchtete beſtändig aus den Decken zu rollen, und wenn ich träumte, ſo ſah ich eine ungeheure Welle, die ihre naſſen Arme öffnete, um mich in ihren tiefen Schooß hinab zu ziehen.

Wer weiß, woran Du da gedacht haſt, als dir

dieſer Traum kam, und welche Arme Dir geöffnet waren, lachi Eduard.