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ſogar auf Koſten ſeiner Studien, ein um ſo beſſerer Pferde⸗. kenner und Reiter geworden, ſo daß ſein Vater ſchon öfters in den letzten Tagen gegen Eduard ſich dahin ausgeſprochen hatte, er werde ihn zu ſich nehmen, und, wolle er dann dem gelehrten Weſen entſagen, ihn zum Stallmeiſter ausbilden laſſen, dann übernähme es vielleicht Judith, ihn dem ehemaligen Lehrer zu empfehlen, der ihn dann in ſeinen Hausſtand aufnehmen und ihm die Ober⸗ aufſicht ſeiner Stallungen und alle dahin einſchlagenden Gegenſtände übertragen könne.
„Wenn er ſich dazu eignet,“ hatte der Erbe erwidert, „ſo ſoll er mir willkommen ſein, ich denke ſchöne und viele Pferde anzuſchaffen und da ich Niemanden kenne, der ſich zur Beaufſichtigung derſelben eignet, ſo mag er dies Amt vorweg in Anſpruch nehmen.“
Judith, da ſie ſah, welche innige Freundſe chaft und aufrichtige Ergebenheit Eduard Hutten mit ihrem Hauſe
verband, und wie ſie ſelbſt künftig mit Manowsky einen
weſentlichen Beſtandtheil ſeiner großen Familie bil⸗ den würde, war glücklicher denn je. Manowsky ſe hatte auf die erſte ihrer Mittheilungen, über des 7 5 des große Erbſchaft, bereits geantwortet und augenblicklich auch ſeine Hand dem allgemeinen Werke angeboten. Ita⸗ lien ſagte obenein ihm eben ſo wenig wie Oeggering zu und Beide warteten nur den ſchmelzenden Schnee der Alpen
ab, um in ihre Heimath zurückzukehren und ſich mit den Der Infelſänig. 1v. 1⸗


