Teil eines Werkes 
4. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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6 der Fremde mit einer Gemüthlichkeit und Seelenruhe, die

unſern Freunden eben ſo wie ſeine Sprache das brittiſche Blut verrieth, ſeines Pelzes und ſeiner übrigen warmen Reiſekleider entledigt. Zuerſt jedoch legte er ſein ſchwar⸗ zes Packet auf den Tiſch dicht vor ſich nieder, nahm zwei Piſtolen aus verborgenen Taſchen und kreuzte ſie, nach⸗ dem er ihren Hahn in Ruhe geſetzt, auf dem Packete ſelbſt.

Die vier ihn unverwandt betrachtenden Augen ver⸗ folgten alle dieſe ruhigen Bewegungen mit der lebhafteſten Neugierde, und Joſephſons ſanguiniſches Temperament kochte ſchon, als er die Waffen vor ſich ſah, deren Zweck er eben ſo wenig begreifen konnte, wie Eduard ſelber. Jetzt aber war endlich der Fremde mit ſeinen Vorberei⸗ tungen zu Ende, er ſtand in einem ſchwarzen Anzuge vor Eduard, ein etwas ſtarker Mann im Anfang der Dreißi⸗ ger, von feinem Aeußern und gefälligen Manieren. Er nahm ſeinen Hut in die Hand, an dem man jetzt erſt einen ſchwarzen Flor bemerkte und begann mit einer tie⸗ ſen, an Eduard gerichteten Verbeugung ſeine Fragen von Neuem.

Alſo ich kann vor Ihnen Beiden ſprechen? Gut. Ich muß noch ein Mal fragen. Sind Sie wirklich der, den ich ſuche, Herr Doctor Wollzagen, oder eigentlich Herr Eduard Hutten Stolling, genannt Wollzagen?

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Ja, mein Herr, der bin ich.

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Zoſephſon riß die Augen auf, ſo weit er konnte