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Wollzagen vor mir zu ſehen. Ja, Sie ſind es— Sie wurden von dieſem Herrn ſehr ernſtlich geſucht“— und nun ſich zu dieſem umwendend, fuhr er fort:„Mein Herr, hier iſt der Arzt, nach dem Sie ſo eifrig forſchten.“
„Ich ſuche keinen Arzt,“ ſagte eine tiefe Stimme mit fremdem Accent, obwohl richtiger und klarer Aus⸗ ſprache,„ſondern den Herrn Doctor Eduard Wollzagen.“
„Ganz recht, und dieſer Herr hier iſt es. Ich kenne ihn und bürge für ſeine Identität. Bedürfen Sie meiner ſonſt noch?“ 4
„Ich danke— nein.“
„Gute Nacht, meine Herren,“ rief der Beamte und entfernte ſich mit einer höflichen Verbeugung.
Jetzt erſt trat der zweite Beſuch von der Thür her, wo er bis jetzt geſtanden und die beiden Freunde und das ganze Zimmer genau betrachtet hatte, näher, und man ſah in ihm einen mittelgroßen Mann von ſehr blaſſer Geſichts⸗ farbe, die im Gegenſatz zu ſeinem dunkeln Haar und Bart und ſeinen ausdrucksvollen und blitzenden Augen noch bleicher erſchien; er war in einen großen Reiſepelz gehüllt und trug unter dem linken Arm, feſt an ſeine Bruſt gedrückt, ein ſchwarzes Packet, ähnlich dem, welches reiſende Kaufleute zur Aufbewahrung ihrer Probewaaren⸗ bei ſich zu tragen pflegen.
Langſam, beinahe feierlich, trat der blaſſe Mann


