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3. Theiles 2. Abt. (1852)
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Ja, wir Beide, wiederholte Emma.Uebrigens

kennt Sie mein Vater doch ſchon

Mich? Sie irren oder ich ich träume.

Träumen Sie heute Nacht, wovon Sie wollen, ſcherzte Judithheue Abend aber verbitten wir uns Träume und Schläfrigkeit Sie ſheinen in der That noch auf dem Meere zu ſchwimmen

Gedanken ſind oft Meere, Judith

Um Gotteswillen, ſchweigen Sie! Emma bekommt

einen ganz falſchen Begriff von Ihnen hören Sie lie⸗ ber, was ſie jetzt ſagt Ja, ſprach dieſe,mein Vater hat Sie in jenem Bilde geſehen. Und die Schönheit, die Wahrheit jenes Bildes, wie er ſagt, hat einen ſo wunderbaren Eindruck auf ihn gemacht, daß er nachher im Stillen, wie ich weiß, Thränen darüber vergoſſen hat.

Thränen, mein Fräulein?

So iſt es! Mein armer Vater leidet ſeit einiger Zeit an Nervenſchwäche. An jenem Tage war das Uebel gerade ſehr arg. Da ihm das Bild nun gefallen hat

Aber wiſſen Sie das ſo beſtimmt, mein Fräulein?

Gewiß weiß ich das ſo, ſo wollen wir es ihm zu ſeinem Geburtstage heimlich mit lebenden Perſonen vorführen.

Kein Menſch aber darf davon ein Wort wiſſen,

unterbrach Judithnur wir und der Maler des Bil⸗