Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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ich auf dem Lande, einem ſtillen und wie ich damals träumte, ſchönen Fleck der Erde gewohnt. Jetzt ſehe ich freilich, daß es ſchönere giebt.

Die Heimath iſt uns immer das ſchönſte Stück die⸗ ſer Welt. Ach ja!

Meine Heimath war es eigentlich nicht, bemerkte Eduard ſorglos..

Wo iſt Ihre Heimath denn? 41

Eduard erröthete tief er wußte ſie ja nicht.

Man braucht ſich ſeiner Heimath nicht zu ſchämen, entgegnete der Greis, der das Erröthen ſeines Reiſege⸗ fährten wohl bemerkt hatte,auch eine Hütte kann uns heilig und werth ſein. Entſchuldigen Sie meine ſchein⸗ bare Neugierde; ſie iſt aber mehr als das, ich nehme An⸗ theil an Allem, was mir die Vorſehung in meinen Weg führt, alſo auch an Ihnen.

Eduard faßte ſich ſchnell und mit ſeiner gewöhn⸗

lichen Offenheit erwiederte er:Auch Ihre Theilnahme,

für die ich dankbar bin, kann ich leider nicht befriedigen

ich kenne meine Heimath nicht. 4 Sie kennen Ihre Heimath nicht? Das klingt wunderſam. Hat kein Menſch Ihnen den Ort genannt,

wo Sie geboren wurden? Und das braune Auge des Greiſes heftete ſich lebhafter auf den verlegner werdenden jungen Mann.Allerdings, fuhr er fort,ich bitte um Entſchuldigung ich ſehe, daß mich auch mein