Teil eines Werkes 
3. Theiles 1. Abt. (1852)
Entstehung
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Sie kommt! Viertelſtunde noch! Ithyſſa riecht es. Was, er riecht die Sonne? fragte lachend der Steuermann.* Er will damit wahrſcheinlich ſagen, daß er mittelſt des Zuſammenwirkens ſeiner Sinne, alſo durch ſeinen Inſtinkt, den nahenden Sonnenſtrahl fühlt, und das nennt er riechen, weil ſein Geruchsorgan wahrſcheinlich das ſchärfſte von allen iſt. Dieſe ſchwarzen Waldſöhne, ſagte der Steuermann, ſind begabter als wir, und Dui ſind ſie ſo ſchwarz. Ich glaube aber wahrhaftig, er hat Recht, der Nebel wird, dünkt mich, lichter. 1 Eduard ſchien es auch ſo. Er ſchied von dem Steuermanne und ſolgte dem Schwarzen, der wieder an der Maſchine vorbei auf das Vordertheil des Schiffes zurückgekehrt war. Hier fand er ihn in demuthsvoller Stellung unfern eines alten Herrn ſtehen, der auf das Bugſpriet gelehnt, beſtändig ſelber mit der Glocke läutete. Maſſa läuten tüchtig! lachte der Mohr, und zeigte dem jungen Fremden lachend ſein weißes Gebiß. Dieſer ſtellte ſich dem alten Herrn gegenüber auf und ſchaute unverwandt gleich ihm in das graue Nebelmeer, das in bi dichten flockigen Wellen vor dem Schiffe herwirbelte. Er bewegt ſich ſchon! ſagte der alte Mann, wäh⸗ rend der Neger wie triumphirend ſeinen rechten Arm nach Oſten richtete. 2*