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„O, dann wird gut Wetter! In der erſten Stunde aber noch nicht.“,
„Wiſſen Sie, wo wir ſind?“ fragte jetzt Eduard den Steuermann.
„Gewiß weiß ich das— es wäre ſchlimm, wenn ich das nicht wüßte. Muß jede Elle weit kennen.“
Sie ſehen ja aber nichts.“
„Still— ich rechne im Kopfe.“
„Das iſt ein ſehr dicker Nebel,“ ſagte Eduard halb leiſe zu dem Neger.„Wenn uns nun ein Schiff rhein⸗ abwärts fahrend begegnet— was dann?“
Der Neger legte den rechten Zeigefinger an den Mund, und auf den Steuerer deutend, bemerkte er flüſternd:
„Nicht ſagen— irre machen!“
„O, das macht mich nicht irre,“ rief der Steuer⸗ mann, der außer ſeinen guten Augen auch gute Ohren hatte;„wenn aber ein Schiff auf uns zukommt und wir ſehen uns nicht vor dem Stoße, dann bleibt der Stärkere von Beiden auf dem Waſſer, der Schwächere geht— trinken.“
„Oho!“ rief der Neger bedeutſam.„Wenn es ſo iſt, will ich gehen und Maſſa retten!„Und ſchnell wie er
gekommen, war er im Dunkel des immer dichter werden⸗
den Rebels entſchwunden.
Jetzt ſchlug Eduards Herz etwas ſchneller. Er


