Teil eines Werkes 
3. Theil (1859)
Entstehung
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dieſer eine in Downs⸗Caſtle, der der letzte ſein ſoll, den wir unſern Leſern daſelbſt vorführen. Erſt vier Stunden ſpäter begaben ſich die Bewohner des Schloſ⸗ ſes zur Ruhe, während draußen der Wind zum Sturme geworden war, das Meer haushoch aufwühlte und die brandenden Wogen brüllend über die Dünen peitſchte.

Aber was konnten der Sturm, die Wellen und die Brandung jetzt den in den Hafen der Ruhe und des Glücks Eingelaufenen anhaben? Ach, ihr Lebens⸗ ſturm hatte ausgetobt, ihre Wellen hatten ſich zu ebener Spiegelfläche und ihre Brandung in das leiſe Rauſchen verwandelt, welches der linde Südwind den ſtillen Fluthen eines ruhig ſtrömenden Fluſſes entlockt. Mag es ſo mit ihnen bleiben; ſie haben es Alle ver⸗ dient, daß ſie ruhen und glücklich ſind nach ſo man⸗ chem Weh des Lebens, das ſie Alle, Jeder auf ſeine Art, empfunden haben.

Und hier iſt es, wo wir einmal wieder von un⸗

ſerm gütigen Leſer Abſchied nehmen, um mit ihm,

wenn Gott es will, ein andermal auf einem anderen Pfade des Lebens zuſammenzutreffen. Nur noch Eins wollen wir hier in Bezug auf die Oertlichkeit unſerer Erzählung erwähnen.

Wir haben dieſelbe an den Strand der Oſtſee