ihm kindlich fröhlich zu und ſeine ſchöne Schweſter erröthete noch einmal, als ſie haſtig an ihm vorüber⸗ ſchritt, indem ſie mit einer gewiſſen verſtohlenen Ver⸗ ſchämtheit unmerklich ihr Köpfchen beugte. Mehr hatte der artige junge Mann wohl nicht erwartet, wenig⸗ ſtens lächelte er zufrieden, als man an ihm vorüber⸗ gezogen war, und blickte den Abgehenden ſo lange nach, als ſeine Augen ſie erreichen konnten. Eine Weile blieb er, nachdem er ſich wieder auf ſeine Bank nieder gelaſſen, nachdenklich ſitzen, und dieſes Nach⸗ denken mußte ſeine ganze Aufmerkſamkeit von den übrigen Vorgängen in der Felsgrotte abgezogen ha⸗ ben, denn als er plötzlich um ſich blickte, nahm er zu ſeinem Erſtaunen wahr, daß die Muſik verſtummt und er faſt allein zurück geblieben war, da die mei⸗ ſten der Anweſenden jener Familie vorangeſchritten oder auf dem Fuße gefolgt waren.
Da ſchien in ſeinem Innern eine Selbſtfrage zutauchen. Er erhob ſich, warf einen Blick ri her, als wollte er ſagen:„Nun, was ſoll allein thun? Kann ich den Uebrigen nicht folgen? Oh ja! Das wäre keine ſo üble Reiſegeſellſchaft geweſen Aber ach!“ fügte er halblaut hinzu,„da iſt der arm Spitz— an ihn habe ich nicht gedacht. Er iſt mü und hat ein lahmes Bein. Nun Spitz,“


