Teil eines Werkes 
1. Theil (1859)
Entstehung
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tuch mit langen Zipfeln, iſt ſorgfältig raſirt und ſpricht ſtets in einem näſelnden belehrenden Tone, der eben ſo viel Talent wie Neigung zur religiöſen Pädago⸗ gik verräth. Mit den Geſichtszügen der Uebrigen wol⸗ len wir uns jetzt nicht weitläufig beſchäftigen, vielleicht finden wir noch ein andres Mal Gelegenheit, den Le⸗ ſer mit ihnen allen genauer bekannt zu machen; nur in Bezug auf das ſchon erwähnte jüngere Paar wol⸗ len wir uns die Bemerkung erlauben, daß ſie ſich an Bildung des Geſichts ſehr ähnlich ſehen, alſo wahr⸗ ſcheinlich Geſchwiſter ſind, daß die junge Dame eine zierliche Geſtalt und ein reizendes Geſicht hat, auf dem die Farben der Geſundheit mit dem Ausdrucke eines heiteren Gemüths leuchten, und daß ihr reiches blon⸗ des Haar in üppigen Flechten unter dem leichten Som⸗ merhute hervorquillt, den ſie oft feſter zu ſetzen ſucht, wenn der Wind, der jetzt ſchon über den düſtern Ha⸗ rund ſtoßweiſe daherzubrauſen beginnt, die lan⸗ een ihres Bruders, der ſeinen Strohhut abge⸗ hat, um ſeine blühenden Wangen weht.

eſer allmälig heftiger und anhaltender blaſende u angethan, das allgemeine Vergnügen Fel nhöhle verſammelten Gruppen uner⸗ ren. Man ſchaute beſorgt inach allen vier genden und ſprach laut die unangenehmſten